WGJ engagiert sich für erneuerbare Energien und nachhaltigen Gebäudebestand
Die WGJ beteiligt sich aktiv am Ausbau erneuerbarer Energien und an der Reduzierung von CO₂-Emissionen. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Engagements ist die Errichtung von Photovoltaikanlagen im Gebäudebestand. Dabei setzen wir auf individuell zugeschnittene Lösungen und eine technisch wie baulich hochwertige Umsetzung.
Bereits 16 Photovoltaikanlagen wurden als Volleinspeiseanlagen errichtet. Der erzeugte Strom wird vollständig in das öffentliche Netz eingespeist, wofür die WGJ eine Vergütung pro Kilowattstunde erhält.
Eine weitere Anlage befindet sich auf dem Dach der WGJ-Verwaltung und versorgt das Gebäude direkt mit selbst erzeugtem Strom. Überschüssige Energie wird ebenfalls eingespeist. Im Jahr 2025 wurden mit einer Anlagenleistung von 82 kWp insgesamt 62,5 MWh Strom erzeugt, wodurch sich die Stromkosten des Verwaltungsgebäudes nahezu halbierten.
Im Terrassenufergebiet kamen drei zusätzliche Anlagen hinzu (zwei folgen), die künftig Mieter vor Ort mit günstigem, selbst erzeugtem grünem Strom versorgen sollen. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen des Modells der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung (GGV).
Darüber hinaus wurden auf drei weiteren Dächern der WGJ Photovoltaikanlagen durch die SachsenEnergie installiert. Die WGJ profitiert hier von einer Dachpacht. Zusätzlich unterstützen wir das Engagement unserer Mieter und genehmigen die Errichtung von Balkonsolaranlagen.
Sorgfältige Vorbereitung und fachgerechte Umsetzung
Vor der Installation jeder Photovoltaikanlage werden die Dächer durch einen Statiker auf ihre Tragfähigkeit geprüft. Die kompletten Ziegelflächen werden anschließend mit einem Hochdruck-Wasserstrahlgerät gereinigt und zum Schutz mit einer PU-Dachbeschichtung versehen.
Begleitend erfolgen notwendige Instandsetzungsarbeiten am Dach, wie der Austausch einzelner Dachsteine, die teilweise komplette Erneuerung von Firstbanddichtungen sowie das Umverlegen von Entlüftungsrohren. Die Verkabelung der Solarpaneele wird gebündelt und optisch unauffällig über Fallrohre oder Aluminium-Kabelschächte an der Fassade geführt. Der Anschluss an Wechselrichter und Akkus erfolgt überwiegend im Keller, in einzelnen Fällen auch unter Balkonen im Erdgeschoss oder im Dachboden.
Mit diesen Maßnahmen verbindet die WGJ Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und den nachhaltigen Erhalt ihres Gebäudebestands – als aktiver Beitrag zur Energiewende.