2016

Im Jahr 2016 startete erstmals unser Projekt „Alltagsbegleiter für Senioren der WGJ“. Viele Alltagsbegleiter- und Seniorenpaare fanden sich zusammen, um gemeinsam Teile ihres Alltags zu gestalten.  Dank unserer Mitglieder und ihrer guten Bewertungen im Rahmen unserer 2015 durchgeführten Mieterbefragung wurden wir vom Unternehmen AktivBo zum besten deutschen Wohnungsunternehmen gekürt. In diesem Jahr wurden zudem erstmals digitale Aushangtafeln in 66 Hauseingängen der WGJ installiert. Und auch unsere Satzung wurde erneuert. In der Vertreterversammlung am 09.06.2016 erfolgte der Beschluss, die Satzung zu korrigieren und weitere Paragraphen zu aktualisieren.
Im März 2016 fiel außerdem der Startschuss für unser Aufstockungsprojekt auf der Blasewitzer Straße 28-34. Für die neuen Bewohner des Neubaus auf der Franz-Liszt-Straße 2a stand im Juli und August der Einzug in das fertiggestellte Wohnhaus an. Der Eingangsbereich erhielt einen ansprechenden Zierbrunnen aus Bronze. Im Rahmen von Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen investierten wir 10,7 Millionen Euro in unseren Bestand.

2015

Zu Beginn des Jahres fanden die Wahlen der  Mitgliedervertreter für die Periode 2015 - 2020 statt.  Von 108 Kandidaten wurden insgesamt 82 Vertreter und Ersatzvertreter wieder- bzw. neu gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei erfreulichen 49,5 Prozent.
Im März legte die WGJ den Grundstein für den Neubau von 42 Wohnungen in der Franz-Liszt-Straße 2a. Im Sommer 2016 können die ersten Mieter einziehen. Die Bauarbeiten am Wohngebäude in der Haydnstraße 33-35 wurde im August beendet. Zu Baufertigstellung waren 100 % der Wohnungen vermietet. Ein besonderes Highlight bei diesem Mehrfamilienhaus ist die künstlerisch gestaltete Fassade.
Die im Jahr 2014 begonnen Hofgespräche wurden auch 2015 aufgrund der hohen Beliebtheit bei den Mietern fortgesetzt.
Der durchschnittliche Jahres-Leerstand liegt konstant bei niedrigen 0,7 Prozent. Ihr Ziel, den Wohnungsbestand durch Neubau bedarfsgerecht zu erweitern und zu verjüngen, setzt die WGJ auch 2016 fort.

2014

Im Juni wurde der Grundstein für den bisher größten Neubau nach der Wende auf der Haydnstraße gelegt: 58 neue Wohnungen sollen bis Sommer 2015 entstehen. Im November wurde Richtfest gefeiert. Parallel dazu begannen die Planungen für weitere Neubauprojekte, unter anderem in der Franz-Liszt-Straße.
Im April wurde das neu geschaffene Kneipp-Becken im Garten der Striesener Straße 39 eingeweiht. Nicht nur WGJ-Mitglieder, sondern alle Dresdner sind herzlich zum Wassertreten eingeladen. In diesem Jahr begann die WGJ mit den Hofgesprächen: Hier haben Mieter die Gelegenheit, mit Vorstand und WGJ-Mitarbeitern direkt vor Ort über ihre Anliegen zu sprechen. Mit der Anschaffung von Elektro-Fahrzeugen für den Mitarbeiter- bzw. Hausmeister-Einsatz  gehen wir einen nächsten Schritt in Richtung umweltbewusstes Handeln.

Zahlreiche weitere Highlights machten 2014 zu einem erfolgreichen Jahr. Ein durchschnittlicher Leerstand von 0,7 % zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

2013

Ein durchschnittlicher Leerstand von 0,7 % und steigende Mitgliederzahlen machten auch 2013 zu einem erfolgreichen Jahr für die WGJ und ihre Mieter. Um unseren Mitgliedern einen hohen Wohnkomfort zu bieten, investieren wir ständig in die Instandhaltung unserer Gebäude. 2013 haben wir unter anderem 6 Aufzugsanlagen eingebaut und 49 Treppenhäuser renoviert. Außerdem begannen die Planungen für 2 Neubauten. 2013 wurde der Sport- und Spielplatz für alle Generationen im Tiergartengebiet eingeweiht. Die Mieter im Heubnergebiet freuen sich über ein „Wassergrundstück“: In der neu gestalteten Teichlandschaft fühlen sich die Goldfische wohl. Beim großen Balkonwettbewerb gewannen die Mieter mit der schönsten Balkonbepflanzung eine Fahrt nach Hamburg zur Internationalen Gartenschau. Das Johannstädter Elbefest stand 2013 unter dem Motto „Entdecke Johannstadt – entdecke dich selbst“ und zog wieder zahlreiche Besucher an.
Unser Ziel ist es, für die unterschiedlichen Wünsche und Möglichkeiten von Menschen in jeder Lebenssituation passenden Wohnraum bereit zu stellen. Daran arbeiten wir – heute, morgen und in der Zukunft.

2012

Im Jahr 2012 feierten wir unser 55. Jubiläum. Ein energetisch wie ästhetisch besonderer Neubau in der Heubnerstraße 6a wurde fertiggestellt. Der SozialService Johannstadt, den wir gemeinsam mit dem DRK Dresden in der Striesener Straße 39 eröffneten, bietet soziale Beratung und Betreuung in allen Lebenslagen an - und das für alle Dresdner! Wir unterstützten die Bewerbung der Landeshauptstadt bei der Entente Florale Deutschland. Puppenspiel im Sonnenhäusel, Eisessen im Carolaschlösschen, Neujahrstanz in der JohannStadthalle - wir luden zu zahlreichen Geburtstagshöhepunkten ein. Wir wurden Hauptsponsor der Frauen- und Mädchenfußballmannschaften des SV Johannstadt 90 e. V. und begannen eine Kooperation mit dem KONSUM Dresden. Erstmalig seit dem Jahr 2000 gehören unserer Genossenschaft wieder mehr als 8.000 Mitglieder an. Der durchschnittliche Leerstand lag unter einem Prozent. Für die Zukunft stehen die Bestandsentwicklung und bedarfsorientierte Bestandserweiterung sowie die feste Verankerung von Grundsätzen wie Umweltbewusstsein, Regionalität, energetische und soziale Nachhaltigkeit im Mittelpunkt.

2011

Mit der erfolgreichen Arbeit der vergangenen Jahre in unserem Kerngeschäft haben wir die Grundlage dafür geschaffen, unsere Kräfte noch mehr auf jeden einzelnen Genossenschafter, seine Bedürfnisse rings um das Wohnen und weit darüber hinaus zu konzentrieren. Unsere A-Z-Betreuer haben zeitlichen Spielraum erhalten, um ihrer Betreuungsaufgabe noch besser gerecht zu werden. Ihre fachliche Befähigung dazu wird durch zahlreiche Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt. Ein Hauptwerk des Jahres 2011 war, damals noch unter der Federführung unseres Vorstandsmitglieds Uta Knorr, die Zusammenfassung unseres Wirkens über das Wohnen hinaus im "Leitfaden Soziales Engagement", der jedem Genossenschafter seit Januar 2012 vorliegt. Die Botschaft dieser Broschüre ist: Für jeden Genossenschafter, ob alt oder jung, ob mobil oder eingeschränkt, ob gesund oder krank, möchten wir eine wirkliche Heimat sein.

2010

100% sanierte Wohnungsbestände der WGJ sind die Bilanz nach 20 Jahren erfolgreicher Arbeit seit der Wende. Anstelle von Verkauf oder Abriss hat die WGJohannstadt ihren Bestand sogar um drei auf 518 Häuser erweitert. Am 25. November fand damit das letzte Dankfest an die von der komplexen Modernisierung betroffenen Bewohner am Königsheimplatz statt. Erstmalig verlegte die WGJ so genannte Elastomer-Bitumenbahnen auf den Dächern mehrerer Häuser und sorgt damit für eine bedeutende Reduzierung des Stickoxides in der Dresdner Luft. Das Elbefest mit dem Motto "Johannstadt ahoi!" ging leider in den Fluten der Elbe unter – aber es folgt eine Wiederholung im Jahr 2011. Unsere beiden Vereine Aktives Leben und JohannStadthalle haben mit ihren vielfältigen Angeboten das Leben im Stadtteil ganz wesentlich geprägt, attraktiv und abwechslungsreich gestaltet.

2009

Wirtschaftskrise und Schweinegrippe bestimmten die öffentliche Diskussion in Deutschland. Bei der WGJ waren es mehrere Höhepunkte: der Dixiefrühling, das Johannstädter Elbefest "Prima Klima in Johannstadt", der Hörspielsommer und das Drachenfest des Vereins Aktives Leben, zwei große Sommerausstellungen in der JohannStadthalle über das Lebenswerk von Wolfgang Hänsch und eine Retrospektive der Künstler Muriel Cornejo und Cesar Olhagaray, unser Herbstball "Tanz der Farben". Die ersten Niedrigenergiehäuser der WGJ in der Dürerstraße 102a und 102b wurden im Dezember fertig gestellt. Für die gelungene Kommunikation unserer Unternehmensziele nach innen und außen erhielten wir am 10. Dezember den Dresdner Marketingpreis 2009 – eine Ehrung, auf die wir sehr stolz sind.

2008

Das Wort des Jahres 2008 hieß "Finanzkrise". Dennoch konnte die WGJohannstadt an ihre wirtschaftlichen Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen und diese sogar steigern. Die Modernisierung unserer letzten unsanierten Bestände am Königsheimplatz begann in der Forsthaus- und der Schubertstraße. Unser Elbefest "Europa trifft sich in Johannstadt" besuchten wieder viele Dresdner und Johannstädter Familien. Im November begründeten wir die neue Tradition unseres "Herbstballes". Rund 150 Paare tanzten ausgelassen in der festlich geschmückten JohannStadthalle. Der Verein Aktives Leben zählt inzwischen rund 300 Besucher pro Woche. In der JohannStadthalle startete im Sommer des Jahres ein Testlauf als Vorbereitung für den vollen Betrieb als Kulturzentrum ab 2009.

2007

Im 50. Geburtstagsjahr der WGJ sank der Leerstand auf historische 2,01%. Die Sanierung des Gebäudekomplexes Sarrasani-/Ritterstraße wurde abgeschlossen und sorgt seither für viele positive Rückmeldungen. Zum Dresdner Brunnenfest hieß es für den neuen Zirkusbrunnen in diesem Wohngebiet "Wasser marsch". Am 21. Mai wurde der neue Kindergarten "Gänseblümchen" eingeweiht, und im September erarbeiteten beim Symposium "Sandstein & Platte" an der Elbe neun Bildhauer aus Deutschland, Tschechien und Japan wunderschöne Skulpturen für unsere Wohngebiete. Ihren runden Geburtstag feierten die Genossenschafter mit acht Wohngebietsfesten und einer tollen Gala im Carolaschlösschen.

2006

Wieder ein super Jahr: Die Banken bescheinigen der WGJohannstadt mit einem 1a-Rating ihren 1. Platz unter den Dresdner Wohnungsunternehmen. Der Leerstand ist weiter gesunken – zum Jahresende auf 2,95%. Die Gebäude in der Sarrasanistraße wurden fertig gestellt und überzeugen optisch wie ausstattungstechnisch. Für den Kindergarten der WGJ in Striesen wurde der Grundstein gelegt und auch schon Richtfest gefeiert.

2005

Der Leerstand sinkt weiter, in diesem Jahr unter 3%. Im Vergleich dazu liegt der durchschnittliche Leerstand in Sachsen bei über 18%! Haupt-Sanierungsobjekt 2005 war die Elsasser Straße. Unsere Feste werden zur beliebten Tradition und ziehen immer mehr Menschen an. Wir gründen den Verein Aktives Leben.

2004

Im Jahr 2004 steht die Gestaltung der Außenanlagen im Vordergrund. Gemeinsam mit der AWO Jugendwerkstatt erhalten die Hauseingänge der Florian-Geyer-Straße nach der komplexen Sanierung des Wohnblocks hübsche Holzskulpturen – zur Freude der Genossenschafter! Zum 2. Spielefest kamen schon 2.000 Besucher, rund 8.000 zum 3. Johannstädter Elbefest. Wir weihen den Brunnen „Mutter und Kind“ ein und übernehmen eine Tierpatenschaft im Zoo.

2003

Die Farbhöfe in Johannstadt-Süd wurden fertiggestellt. Ihre farbenfrohe Gestaltung schafft ein freundliches Bild und gute Orientierung. Erstmalig fand das Spielefest „Dresden spielt“ im St. Benno-Gymnasium statt, zu dem 400 Besucher kamen.

2002

Die WGJ antwortet auf die Herausforderungen der modernen Zeit nicht nur mit einem neuen Erscheinungsbild, sondern als erste Genossenschaft überhaupt auch mit einem neuen wohnungswirtschaftlichen Produkt. Unter dem Namen „Freistil“ werden Grundriss-Gestaltungen nach individuellen Wünschen der Mieter möglich.

2001

Die Sanierung der Bestände der WGJohannstadt im Schandauer Gebiet, im Tiergartengebiet, am Terrassenufer und in Altstriesen war Bestandteil eines der bisher umfangreichsten Bauprogramme.

1999

Die drei Punkthochhäuser am Käthe-Kollwitz-Ufer sind die Wahrzeichen der Wohnungsgenossenschaft Johannstadt. Sie wurden 1999 umfangreich saniert und modernisiert. Aus den oberen Geschossen bietet sich ein gigantischer Blick über Dresden.

1997

Das Ensemble der Rudolf-Schilling-Häuser in der Wormser Straße in Striesen wurde liebevoll saniert. In den Höfen entstanden reizvolle Grünanlagen – die "Wohnhöfe Striesen".

1974

Wohnungsbau in großem Stil: In den 70er Jahren entstanden auch in der Dresdner Johannstadt Wohnanlagen mit vielen Mehrgeschossern. Der neue Komfort mit Fahrstuhl, Zentralheizung und warmem Wasser „aus der Wand“ zog viele Familien in eine Neubauwohnung.

1967

Der neue Handwerkerhof in der Dürerstraße verfügte über Werkstätten und ein umfangreiches Materiallager für die zunehmenden Verwaltungs- und Instandhaltungsarbeiten.

1959

Schon konnten die ersten AWG-Wohnungen übergeben werden. Bad und Einbauküche mit Gas-Kohle-Herd setzten neue Maßstäbe für modernes Wohnen.

1957

Die ersten beiden Arbeiterwohnungsgenossenschaften (AWG) wurden gegründet, um die Wohnungsnot zu beseitigen. Sie schlossen sich 1964 zur AWG »Fortschritt« zusammen. Bis in die 60er Jahre folgte ihnen eine regelrechte Gründungswelle neuer Genossenschaften.

1945

Die Dresdner Johannstadt war fast völlig zerstört. Trümmerfrauen kämpften um jeden Stein für den Neuaufbau.