WGJ Wohnungsgenossenschaft Johannstadt eG

WGJ Stadttour

Aktives Leben e.V.
Johann Stadthalle

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Wohnungsgenossenschaft
Johannstadt eG
Haydnstraße 1
01307 Dresden
Tel. 0351 44 02 - 3
Fax 0351 44 02 - 432
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Geschichte der WGJ

2010

100% sanierte Wohnungsbestände der WGJ sind die Bilanz nach 20 Jahren erfolgreicher Arbeit seit der Wende. Anstelle von Verkauf oder Abriss hat die WGJ ihren Bestand sogar um drei auf 518 Häuser erweitert. Am 25. November fand damit das letzte Dankfest an die von der komplexen Modernisierung betroffenen Bewohner am Königsheimplatz statt. Erstmalig verlegte die WGJ so genannte Elastomer-Bitumenbahnen auf die Dächer mehrerer Häuser und sorgt damit für eine bedeutende Reduzierung des Stickoxides in der Dresdner Luft. Das Elbefest mit dem Motto "Johannstadt ahoi!" ging leider in den Fluten der Elbe unter – aber es folgt eine Wiederholung im Jahr 2011. Unsere beiden Vereine Aktives Leben und JohannStadthalle e. V. haben mit ihren vielfältigen Angeboten das Leben im Stadtteil ganz wesentlich geprägt, attraktiv und abwechslungsreich gestaltet.

2009

Wirtschaftskrise und Schweinegrippe bestimmten die öffentliche Diskussion in Deutschland. Bei der WGJ waren es mehrere Höhepunkte: der Dixiefrühling am 08. Mai, das Johannstädter Elbefest "Prima Klima in Johannstadt", der Hörspielsommer und das Drachenfest des Vereins Aktives Leben e. V., zwei große Sommerausstellungen in der JohannStadthalle über das Lebenswerk von Wolfgang Hänsch und eine Retrospektive der Künstler Muriel Cornejo und Cesar Olhagaray, unser Herbstball "Tanz der Farben". Die ersten Niedrigenergiehäuser der WGJ in der Dürerstraße 102a und 102b wurden im Dezember fertig gestellt. Für die gelungene Kommunikation unserer Unternehmensziele nach innen und außen erhielten wir am 10. Dezember den Dresdner Marketingpreis 2009 – eine Ehrung, auf die wir sehr stolz sind.

2008

Das Wort des Jahres 2008 hieß "Finanzkrise". Dennoch konnte die WGJ an ihre wirtschaftlichen Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen und diese sogar steigern. Die Modernisierung unserer letzten unsanierten Bestände am Königsheimplatz begann in der Forsthaus- und der Schubertstraße. Unser Elbefest "Europa trifft sich in Johannstadt" besuchten wieder viele Dresdner und Johannstädter Familien. Im November begründeten wir die neue Tradition unseres "Herbstballes". Rund 150 Paare tanzten ausgelassen in der festlich geschmückten JohannStadthalle. Der Verein "Aktives Leben" zählt inzwischen rund 300 Besucher pro Woche. In der JohannStadthalle startete im Sommer des Jahres ein Testlauf als Vorbereitung für den vollen Betrieb als Kulturzentrum ab 2009.

2007

Im 50. Geburtstagsjahr der WGJ sank der Leerstand auf historische 2,01%. Die Sanierung des Gebäudekomplexes Sarrasani-/Ritterstraße wurde abgeschlossen und sorgt seither für viele positive Rückmeldungen. Zum Dresdner Brunnenfest hieß es für den neuen Zirkusbrunnen in diesem Wohngebiet "Wasser marsch". Am 21. Mai wurde der neue Kindergarten "Gänseblümchen" eingeweiht, und im September erarbeiteten beim Symposium "Sandstein & Platte" an der Elbe neun Bildhauer aus Deutschland, Tschechien und Japan wunderschöne Skulpturen für unsere Wohngebiete. Ihren runden Geburtstag feierten die Genossenschafter mit acht Wohngebietsfesten und einer tollen Gala im Carolaschlösschen.


2006

Wieder ein super Jahr: Die Banken bescheinigen der WGJ mit einem 1a-Rating ihren 1. Platz unter den Dresdner Wohnungsunternehmen. Der Leerstand ist weiter gesunken – zum Jahresende auf 2,95%. Die Gebäude in der Sarrasanistraße wurden fertig gestellt und überzeugen optisch wie ausstattungstechnisch. Für den Kindergarten der WGJ in Striesen wurde der Grundstein gelegt und auch schon Richtfest gefeiert.

2005

Der Leerstand sinkt weiter, in diesem Jahr bis unter 3%. Im Vergleich dazu liegt der durchschnittliche Leerstand in Sachsen bei über 18%! Haupt-Sanierungsobjekt 2005 war die Elsasser Straße. Unsere Feste werden zur beliebten Tradition und ziehen immer mehr Menschen an. Wir gründen den Verein »Aktives Leben e.V.«.


 

2004

Im Jahr 2004 steht die Gestaltung der Außenanlagen im Vordergrund. Gemeinsam mit der AWO Jugendwerkstatt erhalten die Hauseingänge der Florian-Geyer-Straße nach der komplexen Sanierung des Wohnblocks hübsche Holzskulpturen – zur Freude der Genossenschafter! Zum 2. Spielefest kamen schon 2.000 Besucher, rund 8.000 zum 3. Johannstädter Elbefest. Wir weihen den Brunnen Mutter und Kind ein und übernehmen eine Tierpatenschaft im Zoo.

2003

Die Farbhöfe in Johannstadt-Süd wurden fertiggestellt. Ihre farbenfrohe Gestaltung schafft ein freundliches Bild und gute Orientierung. Erstmalig fand das Spielefest »Dresden spielt« im St Benno-Gymnasium statt. 400 Besucher kamen.

 

2002

Die WGJ antwortet auf die Herausforderungen der modernen Zeit nicht nur mit einem neuen Erscheinungsbild, sondern als erste Genossenschaft überhaupt auch mit einem neuen wohnungswirtschaftlichen Produkt. Unter dem Namen »Freistil« werden Grundriss-Gestaltungen nach individuellen Wünschen der Mieter möglich.

2001

Die Sanierung der Bestände der WGJ im Schandauer Gebiet, im Tiergartengebiet, am Terrassenufer und in Altstriesen war Bestandteil eines der bisher umfangreichsten Bauprogramme.

1999

Die drei Punkthochhäuser am Käthe-Kollwitz-Ufer sind die Wahrzeichen der Wohnungsgenossenschaft Johannstadt. Sie wurden 1999 umfangreich saniert und modernisiert. Aus den oberen Geschossen bietet sich ein gigantischer Blick über Dresden.

1997

Das Ensemble der Rudolf-Schilling-Häuser in der Wormser Straße in Striesen wurde liebevoll saniert. In den Höfen entstanden reizvolle Grünanlagen – die »Wohnhöfe Striesen«.

1974

Wohnungsbau in großem Stil: In den 70er Jahren entstanden auch in der Dresdner Johannstadt Wohnanlagen mit vielen Mehrgeschossern. Der neue Komfort mit Fahrstuhl, Zentralheizung und warmem Wasser »aus der Wand« zog viele Familien in eine »Neubauwohnung«.

1967

Der neue Handwerkerhof in der Dürerstraße verfügte über Werkstätten und ein umfangreiches Materiallager für die zunehmenden Verwaltungs- und Instandhaltungsarbeiten.

1959

Schon konnten die ersten AWG-Wohnungen übergeben werden. Bad und Einbauküche mit Gas-Kohle-Herd setzten neue Maßstäbe für modernes Wohnen.

1957

Die ersten beiden Arbeiterwohnungsgenossenschaften (AWG) wurden gegründet, um die Wohnungsnot zu beseitigen. Sie schlossen sich 1964 zur AWG »Fortschritt« zusammen. Bis in die 60er Jahre folgte ihnen eine regelrechte Gründungswelle neuer Genossenschaften.

1945

Die Dresdner Johannstadt war fast völlig zerstört. Trümmerfrauen kämpften um jeden Stein für den Neuaufbau.

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